Organisationen des Internets.
 


Organisationen des Internets

In der Liste finden sie wichtige Organisationen, die für den Betrieb und die Verwaltung des Internets zuständig sind:

http://www.denic.de
Deutsches Network Information Center (DENIC e.G.): Vergabe von Domainnamen in Deutschland (.de Domains)

http://www.icann.org
The Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN): Zulassung und Vergabe von Top Level Domains (TLD) wie .info, .biz

http://www.ripe.net
Réseaux IP Europens (RIPE NCC): Vergabe von IP Adressen in Europa, Erstellen der europäischen Host Statistik

http://www.iana.org
Internet Assigned Numbers Authority (IANA): Vergabe von IP Adressen an RIPE, APNIC, Internic und Festsetzung der Ports für IP Services

Zusätzliche Informationen und nützliche Datenbanken:

Liste der "Top Level Domain" Namen (TLD) mit Länderzeichen (ISO Code)
http://www.iana.org/cctld/cctld-whois.htm

Liste der definierten Services / Ports (IP Assigned Numbers)
http://www.rfc-editor.org/rfc/rfc1700.txt


 
Geschichte des Internets.
 



Geschichte des Internets


Das Internet ist ein Verbund von Computern rund um den Erdball. Es ermöglicht den Austausch von elektronischer Information jeglicher Art.

Das Internet entstand als ein Bericht des US-amerikanischen General Accounting Office ein den späten 60er Jahren darauf aufmerksam machte, dass einzelne Rechenzentren der Regierung völlig überlastet, andere hingegen nicht ausgelastet sind. Abhilfe musste geschaffen werden.

Dabei wurde im Bericht vor allem kritisiert, das die einzelnen Computerfabrikate keinen plattformübergreifenden Datenaustausch bewerkstelligen konnten. Als Lösung wurde die Entwicklung eines landesweiten Netzwerks vorgestellt, das alle Rechenzentren miteinander verband und so Rechenaufgaben auszulagern und verteilen half.

Die staatliche Förderung führte zum Aufbau des Advanced Research Projects Agency Network (Arpanet), welches Universitäten, Schulen, staatliche Verwaltungseinrichtungen und militärische Organisationen verband. Da in den verschiedenen Einrichtungen unterschiedliche Hardware- und Softwarevoraussetzungen vorhanden waren, wurde die Entwicklung eines gemeinsamen Protokollstandards das Hauptziel der Entwicklung. Ein Protokoll übernimmt und regelt den Informationsaustausch und Ablauf zwischen zwei Computern.

Heute übernimmt das Transmission Control Protocol / Internet Protocol (TCP/IP) diese Aufgaben und stellt den de facto Standard für heterogene Computerverbindungen dar. Neben den beiden oben beschriebenen Protokollen gibt es eine ganze Reihe weiterer hochgradig spezialisierter Protokolle, die mit TCP/IP zusammenarbeiten und daher zur selben Gruppe hinzugerechnet werden. Man bezeichnet diese Gruppe von Protokollen als Internet Protocol Suite. Die dazugehörigen Protokolle sind hochgradig auf den für sie bestimmten Anwendungsbereich spezialisiert.

Die Internet Protokoll Suite (IP Suite) wurde Mitte der 70er Jahre von der Stanford Universität in Zusammenarbeit mit Bolt, Beranek and Newman (BB&N) Corporation entwickelt. Die Entwicklung wurde vom Department of Defense (DoD) Advanced Projects Agency (Darpa) gefördert. Die Darpa war an der Entwicklung geeigneter Protokolle interessiert, um ihr eigenes Netzwerk, das Arpanet mit verschiedenen Computertypen betreiben zu können. Da die Darpa über eine heterogene Computerausstattung verfügte, brauchte sie ein universales Protokoll, welches bei unterschiedlichen Computertypen einen reibungslosen Informationsaustausch gewährleistete. Dies wurde mit Entwicklung der Internet Protocol Suite sichergestellt. Die Darpa machte diese Protokolle ab 1983 zur Pflicht für alle Computersysteme, die im Arpanet verbunden sind.

Mit der Anbindung weiterer Organisationen und Universitäten wuchs das Arpanet von einem kleinen, über Telefonleitungen betriebenen Netzwerk zum heutigen Internet, einem riesigen, heterogenen, die ganze Welt umspannenden Netzwerk. Ab Ende der 80er Jahre öffnet sich das Internet auch für Firmen und private Benutzer. Das Arpanet stellt dabei immer noch einen Teilbereich des Internets dar, der vom Department of Defense (DoD) für Forschung und Entwicklung verwendet wird.

Das in den 80er Jahren an amerikanischen Schulen und Universitäten sehr beliebte Unix Betriebssystem BSD (Berkeley Software Distribution) integrierte die Internet Protokolle als allgemeinverbindlichen Protokollstandard. Auch andere Hersteller erkannten den Vorteil der Internet Protokoll Suite und erweiterten ihre Betriebssysteme um diese Protokollfamilie. Heute wird Unix und TCP/IP wie eine Selbstverständlichkeit in einem Atemzug genannt, auch wenn es sich genau betrachtet um verschiedene Komponenten handelt. Die Internet Protokolle finden sich aber nicht nur auf Unix-Hosts, sondern werden in allen Bereichen und auf allen Betriebssystemen angeboten. Dies stellt auch gleichzeitig einen der zentralen Ansprüche an die Internet Protokolle dar, da sie auf allen Computersystemen funktionieren müssen. Ein Großteil der Internet Protokolle ist in Form und Funktion offengelegt. Dadurch können alle Hersteller ohne Lizenznahme die meisten Internet-Protokolle auf ihren Systemen integrieren.

 

 
Login
 
User

Passwort
 
Schnäppchen
   
Suche
 


 
News
   
Wetter
   
User online
 

Hits:
154962
Heute:
15
Gestern:
14
Online:
max Tag:
258
max Online:
37

 


 
copyright © 2005 dot-newmedia